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Das DTM Regelwerk
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Sportliches Reglement
Wertungen
Der Titel "DTM Champion" wird an den Fahrer vergeben, der nach dem letzten Wertungslauf der Saison die höchste Punktzahl erreicht hat. Es werden alle endgültigen Ergebnisse von Wertungsläufen des Jahres berücksichtig. Der Titel "DTM-Team-Meister" wird an das Team (Bewerber), dessen Fahrer nach dem letzten Wertungslauf des Jahres die höchste Punktzahl erreicht haben (Addition aller Fahrzeuge eines Herstellers). Für die Teamwertung werden Punkte der Fahrer (maximal zwei) eines Teams addiert.
Punktesystem
10 - 8 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 für die Plätze eins bis acht. Keine Streichresultate.
Motoren
Zwei Wochen vor Saisonbeginn werden drei Motoren für jeweils zwei eingeschriebene Teilnehmer verplombt, die während der gesamten Saison genutzt werden müssen.
Reifen
Jeder Fahrer hat am Rennwochenende zwölf Satz Trockenreifen Dunlop SP Sport Maxx zur Verfügung. Für das Qualifying und Rennen darf er jedoch maximal sechs neue Reifensätze nutzen. Die Anzahl der Regenreifen ist für das Qualifying und das Rennen auf drei Sätze limitiert. Für die Tests am Freitag gibt es keine Vorschrift, wie viel Regenreifen genutzt werden dürfen. Regenreifen dürfen jedoch nur verwendet werden, wenn die Rennleitung das Qualifying oder Rennen als "Wet Race" deklariert.
Kraftstoff
Einheitlich Aral ultimate (Lieferant: Aral).
Start
Stehend. Aufstellung in Reihen, die 1 x 1 versetzt sind und acht Meter Abstand haben.
Training
Kurzes Roll-out und zwei je 90-minütige Tests am Freitag, 60 Minuten Freies Training am Samstagvormittag, 20-minütiges Warm-up am Sonntagmittag.
Qualifying
Statt eines halbstündigen Zeittrainings und anschließender Super-Pole-Runde für die zehn Schnellsten gibt es ein sogenanntes "Shoot-Out". Zunächst sind dabei alle zwanzig Autos für 14 Minuten auf der Strecke. Die 14 Schnellsten qualifizieren sich für die nächste Runde, die sechs langsamsten kommen in den Parc Fermé und haben sich in der Reihenfolge der gefahrenen Zeiten für die Startplätze 15 bis 20 qualifiziert.
Nach einer siebenminütigen Pause gehen die 14 Schnellsten erneut auf die Strecke. Diesmal haben sie zehn Minuten Zeit, um unter die ersten Acht zu fahren. Die Fahrer, die nicht unter die besten Acht kommen, belegen die Plätze neun bis 13 in der Startaufstellung.
Nach wiederum sieben Minuten Pause fahren die schnellsten Acht um die Pole Position. Der Schnellste startet beim Rennen von Position eins, der Zweitschnellste von Position zwei usw.
In den Qualifyingabschnitten eins und zwei dürfen beliebig viele Runden gefahren werden. Im dritten Qualifikationsabschnitt darf jedes Fahrzeug maximal acht Runden fahren.
Rennformat
Ca. 160 Kilometer mit stehendem Start (14 Uhr) und zwei Pflichtboxenstopps (Tanken und Reifenwechsel). Mit der Saison 2008 wurde ein deutlicher definiertes Boxenstoppfenster eingeführt. Die einzelnen Läufe werden dazu in drei Renndrittel eingeteilt. Die beiden Pflichtboxenstopps mit Reifenwechsel und Möglichkeit zum Nachtanken müssen im mittleren Renndrittel absolviert werden.
In diesem Zusammenhang wurden auch die bis 2006 geltenden Bestimmungen zum Safetycar-Einsatz wieder eingeführt, damit die Pflichtboxenstopps auch während einer Safetycar-Phase durchgeführt werden können. So wird gewährleistet, dass auch ein Einsatz des Safetycars zu einem Zeitpunkt, zu dem noch nicht alle Fahrzeuge die obligatorischen Boxenstopps durchgeführt haben, nicht zu einer Verzerrung des Wettbewerbs führt.
Gewichtsanpassung
Die Mindestgewichte für die eingesetzten Fahrzeuge inklusive Fahrer wurden für 2008 wie folgt festgelegt:
-Fahrzeuge mit einer Aerodynamik-Variante 2008: 1.050 kg
-Fahrzeuge mit einer Aerodynamik-Variante 2007: 1.040 kg
-Fahrzeuge mit einer Aerodynamik-Variante 2006: 1.030 kg
Anpassung Aerodynamik-Variante 2008:
Das Mindestgewicht wird jeweils für alle Fahrzeuge des Jahrgangs 2008 geändert, wenn ein Fahrzeug dieses Jahrgangs nach dem endgültigen Ergebnis des Wertungslaufs den achten Platz oder eine bessere Platzierung erreicht hat. Alle 2008er-Fahrzeuge des besser platzierten Herstellers müssen dann für die nächste Veranstaltung fünf Kilogramm zuladen, alle 2008er-Fahrzeuge des schlechter platzierten Herstellers dürfen für die nächste Veranstaltung fünf Kilogramm ausladen. Kommt kein 2008er-Fahrzeug in die Top 8, erhalten beide Hersteller eine Gewichtsreduzierung um fünf Kilogramm, aber nur, wenn aufgrund einer vorherigen Veranstaltung bereits eine Abweichung vom Mindestgewicht vorliegt.
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